23.01.2020

Tageslosung

Du hast meine Seele vom Tode errettet, mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.

Psalm 116,8

Lehrtext

Jesus erlöste die, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten.

Hebräer 2,15

Feiertag

2. Sonntag nach Epiphanias

Woche

19.01.2020 bis 25.01.2020

Erklärung

Epiphanias
'epiphania' (griechisch ) = Erscheinung
Gemeint ist der Tag der Erscheinung Christi. Das Epiphaniasfest ist den Erscheinungen der Herrlichkeit Jesu Christie gewidmet, die in den biblischen Evangelien beschrieben werden. Drei 'Weise' aus dem Morgenland beten zum Jesuskind, bei seiner Taufe stellt Gott ihn als seinen 'geliebten Sohn' vor. Jesus vollbringt auf seinen Wanderschaften durch Palästina zahlreiche Wunder. Seit dem vierten Jahrhundert wird das Epiphaniasfest in der westlichen Kirche gefeiert. In den östlichen Kirchen gilt der 6. Januar bis heute als Tag der Geburt Jesu. Im Westen setzte sich dagegen der 24. bzw. 25. Dezember als Fest der Geburt Jesu durch.

Informationen zum Kirchenjahr siehe www.daskirchenjahr.de

Thema

Der Freudenmeister

Wochenspruch

Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.
Johannes 1,16

Wochenlied

Du Morgenstern, du Licht vom Licht (EG 74)
In dir ist Freude (EG 398)

Liturgische Farbe

Kontaktstelle für Paramentik
© Bettina Kammerer, Stuttgart

Predigttext

Jeremia 14,1.(2.)3-4.(5-6.)7-9

1Dies ist das Wort, das der HERR zu Jeremia sagte über die große Dürre: (2Juda liegt jämmerlich da, seine Städte verschmachten. Sie sinken trauernd zu Boden, und Jerusalems Wehklage steigt empor.) 3Die Großen schicken ihre Diener nach Wasser; aber wenn sie zum Brunnen kommen, finden sie kein Wasser und bringen ihre Gefäße leer zurück. Sie sind traurig und betrübt und verhüllen ihre Häupter. 4Die Erde ist rissig, weil es nicht regnet auf das Land. Darum sind die Ackerleute traurig und verhüllen ihre Häupter. (5Selbst die Hirschkühe, die auf dem Felde werfen, verlassen die Jungen, weil kein Gras wächst. 6Die Wildesel stehen auf den kahlen Höhen und schnappen nach Luft wie die Schakale; ihre Augen erlöschen, weil nichts Grünes wächst.) 7Ach, HERR, wenn unsre Sünden uns verklagen, so hilf doch um deines Namens willen! Denn unser Ungehorsam ist groß, womit wir wider dich gesündigt haben. 8Du bist der Trost Israels und sein Nothelfer. Warum stellst du dich, als wärst du ein Fremdling im Lande und ein Wanderer, der nur über Nacht bleibt? 9Warum bist du wie einer, der verzagt ist, und wie ein Held, der nicht helfen kann? Du bist ja doch unter uns, HERR, und wir heißen nach deinem Namen; verlass uns nicht!